Die Kleidungsfrage stellt sich ja regelmäßig, wenn man das Theater oder die Oper besucht. In Zeiten der Absatzflaute ist sie aber auch beim Autokauf wichtiger denn je geworden. Fast genauso wichtig wie die Frage nach dem Auto, mit dem man beim Händler vor fährt.
Was passiert wohl, wenn man als Chef eines mittelständischen Handwerksbetriebes nach einem Kundentermin noch etwas Zeit hat und sich neben der Porsche-Alternative Audi R8 auch noch den RS6 Avant ansehen möchte?

Trendfarbe weiß aber nicht trendy
Ok. Ich hab was vergessen?!
Nach dem Baustellentermin war die schwarze Hose sicher leicht angestaubt.
Noch was?! Ach ja. Ich war an diesem Tag leider mit einem Baustellen-Fahrzeug – einem Toyota-Bus unterwegs.
Und gerade weil ich manchmal spare und mit dem Bus zur Arbeit fahr, könnte ich mir so einen R8 oder RS6 sicher leisten. Oder sind die Fahrzeuge mit den vier Ringen im Kühlergrill kostspieliger als mein 911?
Die Frage aber war, was wohl in einem Audi-Zentrum in der fränkischen Metropole passieren wird?!
NIX! Was sollte den auch passieren. Die Verkäufer waren wohl alle damit beschäftigt A3 und A4 zu verkaufen. Den Interessenten für die 100.000 EUR-Fraktion hat man nicht wahr genommen. Der kommt ja auch sicher (nicht) wieder. Schließlich bekommt so ein tolles Fahrzeug aus Ingolstadt nicht bei jedem Händler um die Ecke. Aber der A3-Interessent könnt ja auch beim Nachbarn kaufen.
Noch besser aber ist die Story mit der M3-Probefahrt, oder besser dem Versuch einer Terminvereinbarung zur Probefahrt im BMW M3 in der BMW-Niederlassung einer sächsischen Großstadt. Die kommt später.
Da lob ich mir mein Porsche-Zentrum.
Hier bin ich Kunde. Hier bin ich König.
Danke.






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20. Juni 2009 um 1:06
Was trägt/fährt man zum Autokauf? | Cars....
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