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Viele kennen das Erzgebirge nur als Weihnachtsland. Das die Region um die große Kreisstadt Annaberg-Buchholz mehr zu bieten hat als Räuchermann, Schwibbogen und Winterzauber will der Porsche Club Chemnitz Westsachsen e.V. zeigen.
Unter dem Motto “Traumwagen treffen die „Manufaktur der Träume“ und erfüllen dabei Träume” veranstaltet der Porsche Club Chemnitz Westsachsen e.V. vom 29.04. bis 01.05.2011 das Porsche Club Freundschaftstreffen Erzgebirge.
Lassen Sie sich überraschen, was die etwas abgeschiedene Region im Osten Deutschlands an Leckerbissen für Lenkrad, Gaspedal, Gaumen aber auch für das soziale Miteinander zu bieten hat.
An einem erlebnisreichen Wochenende werden die Teilnehmer mit einem abwechslungsreichen Programm zwischen Rennstrecke, Silberstraße, Fichtelberg, erzgebirgischer Volkskunst und einer Märchenaufführung zum Staunen gebracht und ins Land der Träume entführt.
An Highlights wird es an diesem Wochenende nicht mangeln.
Den Einstieg bildet am Freitag das Freien Fahren auf dem Sachsenring. Am Samstag steht eine geführte Ausfahrt durch das Erzgebirge sowie das Rahmenprogramm mit Museumsnacht und der Lebenshilfe Annaberg an. Der Sonntag klingt mit einer kleinen Runde durch das Erzgebirge aus.
Nähere Infos und die Anmeldeunterlagen gibt´s auf der Club-Homepage.
Aufregen und Meckern hilft in diesem Land schon lange nix mehr.
Eigeninitiative ist hier gefragt.
Da spielt es keine Rolle, ob man für einen guten Zweck was bewegen will oder ob man sich täglich über neue Schlaglöcher auf den Straßen ärgert.
Um den guten Zweck kümmer ich mich seit kurzem.
Jetzt gehts den Schlaglöchern auf deutschen Straßen an den Kragen. Ich kann sie zwar nicht flicken oder stopfen. Dazu habe ich leider weder Geld noch handwerkliches Geschick. Ich kann sie aber fein säuberlich als Mängelliste zusammenschreiben und mir dann irgendwann bei Frau Merkel einen Termin geben lassen.
Und hier kommen meine persönlichen SchlaglochCharts
Mitmachen ist ganz einfach. Schickt mir die Adresse eures Lieblings-Schlagloches und ich werde es in der Hitparade einfügen. Anfahren könnt ihr sie auch. Klickt den map24.de Button an und das Schlagloch bekommt ein Gesicht.
Platz 1:
Chemnitz, B95, Harthauer Berg, in der Baustelle
Jeder Feldweg in der hintersten Mongolei dürfte besser sein.
Hier besteht eine akute Gefahr für Felgen, Reifen, Unterboden, Spoiler und Stoßdämpfer
A9 zwischen Bitterfeld/Wolfen und Dessau-Süd; beidseitig
Auf dem 15 km langen Teilstück der A9 sorgte bis letztes Jahr eine Betonfahrbahn für jährlich wiederkehrende Unterhaltsarbeiten an den Plattenfugen. Ein kluger Kopf hat sich dann wohl gedacht, dass man die Betonplatten einfach mit einer Asphaltschicht überziehen müsste, um den Kosten Einhalt zu bieten.
Raus gekommen ist eine wellige Buckelpiste, bei der man ab Tempo 150 denkt, man hat die Vorderachse seines Autos verloren. Danke an diesen Straßenbauplaner.
Platz 3:
Zschopau, Ecke Rudolf-Breitscheid-Straße/Gartenstraße
Was soll man noch schreiben, wenn ein Schlagloch über Monate wächst? Ignoranz und Tatenlosigkeit kosten viel Geld.
Die Löcher sollen zwischenzeitlich geflickt worden sein (Stand: 08.04.2010)
A93 kurz vor der Ausfahrt Hof-Ost in Fahrtrichtung Norden
Durch die Querwelle kurz vor der Rechtskurve (ca. 300 vor der Autobahnbrücke) kratzt meine Frontspoilerlippe bei Tempo 250 am Asphalt.
Platz 5:
B101 von Annaberg-Buchholz nach Schlettau
Im Abstand von 100 m quer über gesamte Breite verlaufende Risse mit Absätzen von 1 bis 2 cm sorgen für eine Stoßdämpferprüfstrecke, die jeden Dämpfer in der dritten Runde in die Knie zwingt.
Wie bescheuert können eigentlich die Verantwortlichen des Winterdienstes sein?
Wie lange können Sie Verkehrschaos verursachen?
Wann müssen sie für den verursachten Schaden gerade stehen?
Eine knappe Woche ist es her, als ganz Deutschland vor Tief Daisy gezittert hat und Hamsterkäufe auf der Tagesordnung standen. Zum Glück blieben wir hier im Erzgebirge verschont.
Am Sonntag abend (17.01.2010) hat es dann jedoch auch im tiefsten Dunkeldeutschland (in der Region Erzgebirgskreis) begonnen zu schneien. Ja manchmal dauert´s im Osten eben länger, bis was passiert.
Ich schätz mal, dass es so ca. 10 cm nasser Neuschnee sind. Um 22 Uhr konnte kaum mehr ein Lkw das Erzgebirge verlassen. Von Schlettau, Scheibenberg, Elterlein, Zwönitz über Stollberg standen sie. So knapp 25 Brummis werden´s wohl vor zwei Stunden gewesen sein, an denen ich vorbeigefahren bin.
Stillstand am Bahnübergang in Schlettau. Querstehen auf der Ortsumfahrung von Zwönitz. Stillstand zwischen Zwönitz und Stollberg an den Steigungen.
Winterdienst.
Dieses Wort kennt man in der Region ganz sicher nicht. Nicht Mitte Januar. Da schneit es hier doch nicht mehr. Tief Daisy ist doch schon vorbei. Und wer muss Sonntag nacht um 10 Uhr schon auf die Straße?
Manchmal frag ich mich wirklich, ob die Verantwortlichen hier einfach nicht wissen, was sie tun, weil sie grad schlafen oder das Wochenende genießen.
Keine Ahnung, wieviele Speditionen es hier im Kreis ERZ gibt. Aber alle verdienen ihr Geld nur, weil sie Sonntag abend ab 10 Uhr raus müssen aus dieser tollen Ecke. Nur so schaffen es die Brummifahrer, dass ihre Kinder daheim eine warme Suppe und Brötchen bekommen. Ist es da zuviel verlangt, dass ein paar Winterdienstfahrzeuge Sonntag abend ab 8 Uhr dafür sorgen, dass die eine kleine Straße geräumt und Schnee und Eis frei gehalten wird?
Brötchen und Suppe kommen ja auch dem Bäcker und dem Metzger (zu dem man hier auch Fleischer sagt) zu gute. Kaufen die Kinder doch bei ihnen ein und lassen so den Rubel rollen. 40 Cent für eine kleine Semmel mit ein paar Körner können durchaus eine Region am Leben halten.
Vielleicht sollten sich die Brummifahrer mit ihren Sattelschleppern mal alle am Freitag abend vor die Straßenmeisterei stellen, damit die Verantwortlichen dort sehen, dass es nicht nur einer ist, der die Nase voll hat, von dem Service, den sie bieten.
Ist das jetzt schon ein Aufruf zur Rebellion oder zur Demonstration? Dann muss ich sicher aufpassen und alles revidieren. Nicht das ich am Ende morgen zum Räumdienst mit dem Klappspaten verdonnert werde.
Schneller als im Erzgebirge kann man wohl die Gelder aus dem Konjunkturpaket 2 nicht rauswerfen (aus dem geschlossenen Fenster).
Wenn man einen Ortsumgehung nach wohl knapp drei Jahren teilweise abfräst, obwohl selbst ich mit meinem Porsche dort locker im hohen 100er-Bereich ohne Probleme fahren konnte, kann man das meines Erachtens nur unter dem Stichwort “Geldverbrennungsmaschinerie” abhandeln.
So was passiert zur Zeit auf der S258 im Bereich der Ortsumgehung Zwönitz zwischen Annaberg-Buchholz und Stollberg im schönen Erzgebirge, Sachsen. Ich hatte heut das Vergnügen, von Annaberg-Buchholz nach Chemnitz fahren zu dürfen. Nachdem man die B95 in Thum zur Großbaustelle gemacht hat und auch die B174 in Chemnitz erneuert wird, kam man bisher über Stollberg und die A72 am schnellsten (also in knapp einer Stunde) in das etwa 35 km von der “Erzgebirgs-Hauptstadt” entfernte frühere Karl-Marx-Stadt. Heute hieß es dann auch dieser einzigen Ausfallstraße: “Wir bauen. Bitte haben Sie Verständnis für diese kleine Straßensperrung. Die Umleitung dauert nur etwa 15 Minuten und geht höchstens über drei Dörfer”.
Wenn man als Steuerzahler dann noch sieht, das an einer Straße gebaut wird, die es aus meiner Sicht überhaupt nicht nötig hat, könnte man k… (sorry). Wenn man dann noch den Punkt hinzuzählt, dass es die letzte vernünftige Straße von Annaberg in die Zivilisation war, dann sollte man wohl weinen.
Zum Glück darf ich morgen nochmal nach Chemnitz fahren. Meinen Glückwunsch an die Planer dieser Baumaßnahmen.
Als Wessi, der hier im Osten sein Unwesen treibt, darf ich auch mal meckern.
Sorry für diesen Ausdruck. Aber anders kann man, das was hier los ist nicht bezeichnen.
Da wird seit gestern ein erneuter Wintereinbruch im Gebirge vorhergesagt.
Seit morgens um 7.00 Uhr kann man im Radio hören, welche Straßen durch Unfälle und/oder Straßenglätte gesperrt und beeinträchtigt sind.
Um 11.00 Uhr hieß es, dass die Straße zwischen Königswalde und Jöhstadt wegen querstehender Lkw gesperrt ist.
Zur gleichen Zeit meldete man zwischen Zwönitz und Elterlein sowie zwischen Zwönitz und Geyer Verkehrsbehinderungen wegen Schneeglätte.
Ja so ist es hier im Erzgebirge! Manchmal schneit es eben doch!
Und wenn dann das Streusalz ausgeht, geben wir eben im Radio Verkehrshinweise raus.
Das schärfste war die B95 von Chemnitz nach Annaberg. Auf dem Stück zwischen Burkhardsdorf und Gelenau ist die B95 bergauf eigentlich zweispurig ausgebaut und befahrbar. Heute war grad so die rechte Seite fahrbar. Die zweite Fahrspur war eingematscht und aus meiner Sicht nicht befahrbar. Das war kurz nach 11 Uhr. Naja. Vielleicht hatte der Winterdienst in dieser Zeit ja wichtigere Straßen als die kleine, untergeordnete B95 verkehrssicher zu machen.
Um 13.00 Uhr war leider immer noch nichts an der Unbefahrbarkeit der linken Bergaufspur geändert. Eher hat sich das ganz verschlimmert. Am Ortsende Burkhardsdorf konnte man getrost auf die freie linke Spur wechseln. Erst in den Kurven vor der Besenschänke kam der Matsch. Trügerisch und gefährlich.
Und der Winterdienst?
Drei Fahrzeuge standen um diese Zeit in der Straßenmeisterei in Schönfeld. War vielleicht grad Mittagszeit?
Dann Entschuldigung bitte für meine Aufregung. Sicher ist die B95 jetzt zur Feierabendzeit wieder verkehrssicher. Zwischendurch war ja Sonnenschein angesagt.
Ich denke schon, dass ich mich als – und jetzt kommts – Porsche-Fahrer hier drüber aufregen darf. Schätzungsweise zahle ich Monat für Monat gut und gern 500,00 EUR (mindestens) an Mineralölsteuer. Von Kfz-Steuer, Versicherungssteuer, Mehrwertsteuer etc pp. ganz zu schweigen.
Ein kleiner Blechschaden, der durch diese Straßenverhältnisse verursacht wird, kostet sicherlich im Schnitt 2.000 – 3.000 EUR. Der Einsatz des Winterdienstes wohl kaum mehr als 500 EUR. Wo sthet hier die Verhältnismäßigkeit.






