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Bereits zur IAA wurde das Facelift zum Porsche 911 Turbo vorgestellt. Was jetzt noch fehlt ist das Facelift zum 911 GT2. Die Gerüchteküche brodelt schon. Man kann in verschiedenen Foren schon von 550 PS lesen. Sicher wird Porsche alle Gerüchte nochmal toppen, wenn er dann endlich vorgestellt wird.
Die Modellpalette des Sportwagenklassiker Porsche 911 ist also fast vollständig. Die Einführung des einfach nur „Facelift“ genannten verbesserten Porsche 911 vom Typ 997 brachte aber viel mehr als nur LED-Tagfahrlicht und Benzindirekteinspritzung. Viele kleine Verbesserungen wurden auch da vorgenommen, wo man sie fast gar nicht wahrnimmt.
Über diese kleinen Dinge werde ich in den nächsten Artikeln schreiben.
Porsche 911 Turbo
Vor 35 Jahren waren 5,5 sec für den Sprint von 0 auf 100 km/h, 260 PS, 3-Liter-Turbo-Boxer, 343 Nm, Kotflügelverbreiterung, Heckflügel und Heckantrieb das Nonplusultra des Sportwagenbaus.
Kinderaugen begannen zu leuchten.
Beim Spielkarten-Quartett in der Schulpause war es der Supertrumpf.
Seit dieser Woche stehen die Eckdaten bei 3,8-Liter-Boxermotor mit Benzin-Direkt-Einspritzung und Turboaufladung mit VTG, 7-Gang-PDK, 500 PS, bis 700 Nm, 3,4 sec von 0 auf 100 km/h, Durchzug von 80 auf 120 km/h in 2.1 sec., 312 km/h Spitze, Allrad mit elektronisch geregelter Lamellenkupplung und hocheffiziente Aerodynamik.
Die Kinderaugen von früher sind inzwischen erwachsen. Doch sie leuchten noch immer. Heute mehr denn je.
Aus der Schulpause wurde längst die Kaffeepause im Büro, in der man auf www.porsche.de nach den neuesten Infos zum Turbo, GT3, Panamera Turbo oder Cayenne GTS PDE 3 sucht.
Nur eins hat sich in all den Jahren nicht verändert: Die Leidenschaft für Porsche.
Nun ist es soweit. Porsche ist die zehnte Säule des VW-Konzerns. Und sicher eine, die in den nächsten Jahren reife Früchte trägt.
Und damit das so ist, hat man einige heiße Eisen im Feuer. Das wohl heißeste trägt das Kürzel GT3. Porsche 911 GT3.
Mit dem Zusatz „Aus tiefstem Inneren“ bewirbt Porsche das Highlight der Facelift-Baureihe 997.

Porsche 911 GT3 - viele werden ihn nur von dieser Seite sehen
Das tiefe Innere bedeutet beim GT3:
3,8 Liter 6-Zylinder-Boxer
435 PS – 320 kW – 430 Nm
5,9 sec aber von 80 auf 120
Trockensumpfschmierung
312 km/h
Sportreifen auf Leichtmetallfelgen mit Zentralverschluss
Türen und Kofferraumdeckel aus Aluminium
4,1 sec von 0 auf 100
1395 kg Leergewicht
303 g CO2-Emmision pro km
Clubsport-Ausstattung auf Wunsch
Metallic- oder Perlmutteffekt-Lackierung braucht ein Sportler von diesem Kaliber nicht. Selbst Rallyelegende Walter Röhrl erklärte das schlichte „carreraweiß“ zu seinem Favoriten.
Dabei ist die Frage der Farbe wahrlich nur eine von vielen, die sich bei der Konfiguration des Porsche 911 GT3 stellen. Aber zum Glück gibt es die immer freundlichen und mit viel Engagement ausgestatteten Verkäufer im Porsche-Zentrum. Dabei schreiben sie Beratung viel größer als den bloßen Verkauf.
… und nicht die Querelen um die Porsche AG und den Volkswagen-Konzern. Da handelt es sich doch nur um familieninterne Streitigkeiten.
Schade, dass dabei eines in der Öffentlichkeit kaputt gemacht wird:
Die Erfolgsgeschichte Porsche – der Verdienst eines Wendelin Wiedeking
Trotz der schwierigen Zeiten (ich kann das Wort bald nicht mehr hören) gibt es in diesem Jahr einen wahren Neuheitenregen über Zuffenhausen.
Begonnen hat es bereits im Januar, als der neue GT3 vorgestellt wurde.
3,8 Liter + 435 PS + 5,9 sec aber von 80 auf 120 + Trockensumpfschmierung + 312 km/h + Sportreifen auf Leichtmetallfelgen mit Zentralverschluss + 6-Zylinder-Boxermotor + Türen und Kofferraumdeckel aus Aluminium + 4,1 sec von 0 auf 100 + 1395 kg Leergewicht = 12,8 Liter Super Plus auf 100 km.
Mehr kann man wirklich nicht erwarten. Mehr PorscheFeeling geht wohl kaum noch.
Im Februar stand dann ein etwas anderer Porsche im Rampenlicht. Der Cayenne Diesel wurde präsentiert.
240 PS + 550 Nm + 3,0-Liter-V6-Turbodiesel + Allradantrieb + 8,3 sec von 0 auf 100 + 775 kg Zuladung = 9,3 Liter Diesel oder 244 g CO2-Emission auf 100 km
Was es schon vor Jahrzehnten einmal gab, kommt wieder in einen Porsche. Ein Diesel. Und er soll sich ganz wacker schlagen.
Im März hieß es dann: Vorhang auf für die Kleinsten aus Zuffenhausen. Boxster und Cayman im neuen Outfit wurden präsentiert.
320 PS + 3,4-Liter-Boxer + PDK + 4,9 sec von 0 auf 100 + AeroKit + Stoffverdeck + kein Vergleich zu BMW, Audi und Co = 9,4 Liter /100 km
Ein Coupe, das teurer ist als ein Cabrio. Das gibts nur bei Porsche. Man muss sich eben einfach was trauen und der Beste sein.
Im April folgte dann die 4. Generation. Der Panamera konnte zum ersten Mal live und in Farbe bestaunt werden.
4,8-l-V8-Biturbomotor + 4 Türen + PTM + 700 Nm + 4 angetriebene Räder + 0 auf 100 in 4,2 sec. + 500 PS + 4 Sitze = ein völlig neue Dimension Porsche
Im Mai gab es leider keine Neuvorstellungen.
Vielleicht kann man sich in der Familie ja doch noch einigen und im Juni einen Porsche Turbo mit PDK präsentieren. Im Juli wär dann Platz für den 5,0-Liter-Turbodiesel mit 550 PS und 850 Nm im Cayenne. Der August könnte der Laufsteg für den neuen GT2 in diamondperlred mit 575 PS werden. Das dürften genug Anregungen für das restliche Jahr sein.
Und all das geschieht ja auch im Zeichen des Wirtschaftsaufschwungs.
Manchmal muss man eben auch etwas Humor haben und lachen.
Ein Vorgeschmack:

- Porsche 911 Carrera S mit Aerokit in carreraweiß
Der PorscheFan, der das gesamte Testprogramm absolviert hat und sich förmlich schon hinterm Steuer des wohl schärfsten 911er´s gesehen hat, erhält zum Abschluss sogar ein Testprotokoll.
Markenbindung á la Porsche eben. Danke.





