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Schnelles GPS-Fix (Satelliten-Fix) ohne XTRA
7. Juli 2009 in Bedienung, Handy, Navigation, Samsung i900 Omnia, Software | Tags: Erfahrungsbericht, GPS, GPS-Navigation, Handy, i900 Omnia, Route66, Satelitten-Fix, Tipp, Trick | by ch911 | 4 comments
Ein Satelliten-Fix in wenigen Sekunden ganz ohne XTRA-Datendownload?
Mit dem Samsung i900 Omnia kein Problem!
Eine kleine Änderung in der Registry und schon findet man binnen Sekunden seinen Standort.
Aber vorher kommt der Gefahrenhinweis und der Haftungsausschluss:
Änderungen in der Registry können dauerhafte Schäden am Samsung i900 Omnia verursachen, die nicht mehr (und nur noch sehr aufwändig) zu korrigieren sind. Was bei mir geht, muss bei einem anderen Handy nicht funktionieren. Ich kann keine Haftung für solche oder andere Schäden übernehmen, wenn ihr meine Tipps befolgt. Ab hier ist jeder selbst für seine Eingriffe verantwortlich.
Jetzt aber der Registry-Tipp!

XTRA-Einstellungen
1. Über Hauptmenü –> Einstellungen –> System –> Erweitertes GPS werden „XTRA aktivieren“ und „Autom. Download“ deaktiviert
2. Mit einem Registry-Editor wie dem TotalCommander gehts jetzt ans Eingemachte. Wählen sie den Schlüssel HKLM\System\CurrentControlSet\GPS Intermediate Driver
3. CurrentLogFile mit einem Doppelklick öffnen und den Inhalt (Stringwert) löschen und mit OK bestätigen. ACHTUNG: Keinesfalls die Datei löschen!!
4. OldLogFile mit einem Doppelklick öffnen und den Inhalt (Stringwert) löschen und mit OK bestätigen. ACHTUNG: Keinesfalls die Datei löschen!!
5. Den Registry-Editor beenden und das Omnia soft-reseten.

HKLM-Wert ändern
6. Nach dem Neustart den Datei-Explorer starten und im Verzeichnis „Mein Gerät“ die beiden Dateien GPSID_log und die Datei xtra löschen. Vorsichtige User benennen die Dateien für´s erste einfach um. Ohne den Soft-Reset können die drei Dateien nicht gelöscht werden.
7. Mit dem Registry-Editor müssen jetzt die Änderungen der Punkte 3 und 4 nochmals überprüft werden. Es gibt wohl Handys, die die Registry-Änderungen nicht behalten. Für diese Windows-Eigenheit gibt es leider noch keine Medizin.
8. Das war´s. Gratuliere. Route66 sollte jetzt im Freien innerhalb von ein paar Sekunden des Standort des i900 Omnia ermitteln. Bei mir dauert es keine 20 Sekunden mehr.
Der Tipp ist in der englischen Originalversion nachlesbar bei modaco.com und bei My Samsung Omnia.
Fit mit dem i900 Omnia
21. Juni 2009 in Handy, Navigation, Samsung i900 Omnia, Software | Tags: Fitness, Fitnesspartner, Freeware, GPS-Navigation, Handy, i900 Omnia, Kalorien, Route66, Tipp, Trick | by ch911 | Leave a comment
Es ist schon bemerkenswert was so ein Handy mittlerweile alles kann. Telefonieren wird da oft zur Nebensache.
Mit der Freeware SmartRunner wird das Samsung i900 Omnia fast zum PersonalTrainer. SmartRunner ermöglicht in der freien Natur – zu Fuß, per Fahrrad, per Inlineskates, im Laufschritt oder im Nordic-Walking-Tempo – zurückgelegte Strecken aufzuzeichnen und zu archivieren.

SmartRunner - Screenshot
Mithilfe von GPS werden die Bewegungen auf dem i900 Omnia aufgezeichnet. Bereits werden des Trainings kann man Geschwindigkeit, Kalorienverbrauch, Zeit und Streckenlänge abrufen. Die Daten können dann zuhause auf das SmartRunner-Portal übermittelt und ausgewertet werden.
Für die Nutzung mit dem Samsung i900 Omnia muss Microsoft NET Framework 3.5 installiert sein. Standardmäßig ist das Omnia nur mit der Version 2.0 bestückt.
SmartRunner ist ein Projekt des Instituts für Angewandte Informatik e. V. an der Universität Leipzig und wurde bereits am 11.09.2008 in der ZDF-Sendereihe Drehscheibe vorgestellt (Der Link für zum Video auf der Homepage von smartrunner.de).
Auf der Homepage steht auch eine Infobroschüre mit weiteren Hinweisen und Erläuterungen zum Download (230 kB) zur Verfügung.

- SmartRunner – Auswertung der Trainingsdaten
Die Bilder in diesem Artikel stammen aus dem Pressebereich von smartrunner.de.
Schnelle Satelliten-Ortung beim i900 Omnia
17. Juni 2009 in Bedienung, Handy, Navigation, Samsung i900 Omnia, Software | Tags: Erfahrungsbericht, GPS-Navigation, Handy, i900 Omnia, Route66, Tipp, Trick | by ch911 | 1 comment
Ich denke, dass jeder Omnia-Nutzer das Problem der langsamen Satellitenortung kennt und nach 10 Minuten des Edel-Handy schon mal gern aus dem Auto werfen würde.
Wie für (fast) jedes Problem gibt es auch hier eine Lösung: Erweitertes GPS
Keine Ahnung was da technisch genau abgeht. Aber das Samsung i900 Omnia hat hier binnen Sekunden die Standort ermittelt.
Das Ganze geht ganz leicht:
Hauptmenü –> Einstellungen –> System –> Erweitertes GPS
Hier werden die Optionen „XTRA aktivieren“ und „Autom. Download“ aktiviert und mit „XTRA-Datendownload“ der Datenbankabruf gestartet. Nach ein paar Sekunden ist der Download beendet und die Optionen können wieder deaktiviert werden. Route66 braucht jetzt nur noch ein paar Sekunden zum Satelliten-Fix.
Wichtig ist hier zu wissen, dass dabei eine Internetverbindung aufgebaut wird, die Zusatzkosten verursacht, wenn auch geringe.
„Kostenlos“ geht der XTRA-Datendownload im Heim-Netzwerk, wenn das Handy mittels WLAN an den DSL-Router angeschlossen wird. Unterwegs kann man auch einen der kostenlosen Hotspots, wie es sie beispielsweise bei McDonalds gibt, nutzen.

Aktivierung des Externen GPS und Einstellungen
Handy-Navigation mit dem i900 Omnia – naja…
18. Februar 2009 in Bedienung, Navigation, Samsung i900 Omnia | Tags: Erfahrungsbericht, GPS-Navigation, Handy, i900 Omnia, Route66, Tipp, Trick | by ch911 | 2 comments
Den Vergleich mit dem Porsche-Navigationssystem hat das Navi von Route 66 im Samsung i900 Omnia verloren. Ein Grund zum Aufgeben ist das aber auf keinen Fall. Ich war diese Woche nur mit dem Handy-Navi unterwegs.
Teil 1 – Die Standort-Ortung
Das oft und in vielen Foren beschriebene Problem beim Auffinden von Satelliten zur ersten Standort-Feststellung scheint sehr lage- und wetterabhängig zu sein. Bei leicht bewölktem Himmel und Handy-Montage mittels Schwanenhals an der Windschutzscheibe braucht mit i900 grad mal 30 Sekunden um den Standort zu ermitteln. Bei Schnee und entsprechend dichten Wolken hatte es auch nach 5 Minuten noch keine passenden GPS-Daten ermitteln können. Hier fehlt sicherlich eine große externe Antenne.
Teil 2 – Die Zieleingabe
Denn erst wenn, dass i900 weiß, wo man grad so steht, kann man den Zielort eingeben. Das hat aber den Vorteil, dass man die Eingaben vor dem Losfahren getätigt haben muss und so nicht abgelenkt werden kann.
Die Zielsuche ist eine leichte Übung: Im Hauptmenü –> Navigieren einfach das Eingeben, was man vom Ziel weiß. Ich wollte zum Beispiel an die Raststätte an der A3 bei Würzburg, in Fahrrichtung Frankfurt. Also einfach „Würzburg, Raststätte“ eingeben und bestätigen. Die Suche bringt vier Ergebnisse. Mit ein bisschen Geographiekenntnissen, kann man sich dann für die richtige Auswahl – „Raststätte Würzburg Nord“ - entscheiden.

- Route66-Navi – Zieleingabe
Teil 3 – Die Routenberechnung
15 Sekunden nach dem bestätigen des Ziels ist die Route ermittelt und im Display kann man Entfernung, Fahrzeit und Ankunftszeit ablesen. Ein paar Sekunden später meldet sich auch die „neue Beifahrerin“ mit den ersten Streckenansagen.
Teil 4 – Die kleineren/größeren Probleme
Drei Stunden Fahrtzeit. Aber nach zwei Stunden meldet das Handy, dass der Akku an seine Leistungsgrenze kommt. Das ist ein Witz. Zumal am einzigen Anschluss die Freisprecheinrichtung hängt. Für das Autoladekabel ist hier also kein Platz. Jetzt ist die Entscheidung schwierig. Entweder ohne Freisprecheinrichtung? Oder ohne Navigation? Wegen beiden hat man sich aber für das i900 Omnia entschieden.
Vielleicht erfindet ja mal einer einen Kombistecker, der sowohl das Samsung-Handy lädt und gleichzeitig ein Telefonieren via Freisprecheinrichtung ermöglicht. Interessenten bitte bei mir melden.
Porsche gegen Samsung – Der Vergleich (3)
22. Januar 2009 in Handy, Navigation, Porsche, Samsung i900 Omnia, Vergleichstest | Tags: 997, GPS-Navigation, i900, Navi, PCM, Route 66, Vergleich | by ch911 | Leave a comment
Navigationsgeräte im Praxistest. Die Fortsetzung.
Die Zieleingabe
Das Navi-Modul im Samsung macht hier eindeutig das Rennen. Danke Touchscreen ist eine Zieleingabe viel schneller möglich als beim „alten“ Porsche Navi (Modelljahr 2006). Zu dem hat das Handy den Vorteil, dass es auf in den Kontakten hinterlegte Daten zurückgreift und am Zielort vorhandene POI´s hinweist. Bei der Eingabe „Gau-Algesheim Binger Straße“ wird beispielsweise auf die Rheinwelle Bingen-Ingelheim hingewiesen. Zieleingabe leicht gemacht.
Beim Porsche muss jeder Buchstabe mit Drehrad angesteuert werden. Zuerst der Ort, dann die Straße. Und Sonderziele über einen weiteren Schritt. 30 Sekunden, die das Handy Vorsprung „rausfährt“.
Der Fahrtantritt
Im Porsche wird der Zielort bestätigt und binnen Sekunden ist das Auto per GPS geortet, die Route berechnet und die erste Ansage auf den Lautsprechern.
Zum i900 liest man zwar mehrfach in Foren, dass es 5 bis 10 Minuten und länger benötigt, bis der Standort ermittelt wurde. Das kann ich nicht bestätigen. Eine knappe Minute und auch das Samsung kennt Standort, Route und die erste Fahrtrichtung.
Doch hier geht der Punkt an den 911.
Die Fahrstrecke
Auf beiden Systemen wird die geschätzte Ankunftszeit und die Entfernung angezeigt. Die Strecke Chemnitz – Gau-Algesheim (Bingen) wird dabei von beiden Navis bis auf den Kilometer gleich angezeigt. Bei der errechneten Fahrzeit hat das Samsung 30 Minuten Vorsprung vor dem Sportwagen.
Einen ersten Ausfall gibt es bereits auf der A4 kurz nach Eisenach. Das Samsung-Navi rechnet den Standort scheinbar so genau auf eine nicht ganz so genaue Straßenkarte, dass es der Meinung ist, ich wär auf der falschen Straßenseite – als Geisterfahrer – unterwegs. „Bei nächster Gelegenheit bitte wenden“ heißt der Befehl der Dame im Gerät. Das kann schon mal verunsichern, wenn es sich auf 10 km ein paar Mal wiederholt.
Am Kirchheimer Dreieck registriert das Porsche-PCM dank TMC eine Stau vorm Frankfurter Nord-West-Kreuz und ermittelt eine Umleitung über die A7 und A3. Knapp 50 km Umweg und etwa 45 Minuten Zeitverlust heißt die Mitteilung im Display. Das Omnia hat keine TMC-Funktion. Der Stau wird nicht erkannt. Die Strecke bleibt unverändert.
Jetzt ist der Fahrer gefragt. Die Entscheidung: 45 Minuten Umweg ist unakzeptabel. Ich bleib auf der A5 und fahr auf den Stau zu.
Das PCM braucht nicht lange um meine Absicht zu bemerken und korrigiert die Strecke und die Ankunftszeit. Die TCM-Meldung ist verschwunden. 50 km und 45 Minuten gespart. Der Punkt geht unverdient ans i900 Omnia.
Doch auch auf der A5 hat das Handy Probleme mit der Straßenseite und erzählt mir mehrfach, dass ich bitte wenden solle. Armer Fahrer, der hier seiner Technik blind vertraut. Er wird nie ankommen und als Geisterfahrer enden. Ein No-go für´s Samsung.
Die Autobahnkreuze und -abfahrten um Frankfurt sind kein Problem. Beide Systeme sagen rechtzeitig die entsprechende Richtung und zeigen sie im Display an. Zum Blick aufs Porsche-Navi muss man den Kopf etwas senken. Das Samsung lässt sich am Schwanenhals etwas blicksicherer anordnen. Es vibriert jedoch etwas, was ein Ablesen etwas erschwert.
Die letzte Abfahrt Ingelheim-West. Die Kreisverkehre sind kein Problem. Die Ansagen gut und präzise. Das Ziel wird bei beiden punktgenau angesteuert. Das Omnia war etwas euphorisch bei der Fahrzeitermittlung. 10 Minuten Verspätung, was sicher am Tankstopp lag. Das Porsche-Navi war etwas vorsichtig bei der Fahrzeit. 20 Minuten zum Termin erschienen. Das ist aber die Ausnahme. Meist schafft man mit dem PCM ebenfalls Punktlandungen.
Das Ergebnis
Am Ende wird es ein Sieg für das Navigationssystem PCM 2 im Porsche 911 Carrera S.
Gut gestartet musste sich Route 66 auf dem Samsung i900 Omnia am Ende doch klar geschlagen geben. Die verwirrenden Ansagen auf der Autobahn haben einen großen Anteil daran. Sie dienen nicht der Verkehrssicherheit!
Navigation auf dem Handy (wohlgemerkt nicht übers Handy!) ist eine schöne Dreingabe. Dem fest eingebauten Navigationssystem mit DVD kann es aber nicht wirklich gefährlich werden. Die knapp 2.000 EUR sind jeden Cent davon wert.





