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Die einen machen Werbung mit einem Auto, dass nur 90 g CO2-Emission pro Kilometer hat.
Die anderen schreiben, dass man bei ihnen ein ganzes Auto für die Option PCCB bekommt.
Wieder andere vertreten den Standpunkt, dass man Autos, die eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 300 km/h haben, nicht braucht.

Am Ende aber träumen doch alle davon: Vom Porsche 911.

Und jeder der es sich leisten kann, leistet einen extrem hohen Beitrag zur Finanzierung der Wirtschaft. Da Geld aber nicht alles ist, setze ich jetzt noch einen drauf. Ich werd meine persönliche Ökobilanz aufstellen.

303 Gramm CO2-Emission pro Kilometer soll ein Porsche vom Kaliber eines 911 GT3 ausstoßen (Quelle: Angabe der Porsche AG unter http://www.porsche.com/germany/models/911/). So richtig vorstellen kann man sich da drunter nur schwer was. Aber der Wert liegt wohl etwas höher als die immer wieder ins Gespräch gebrachten 120 g/km. Der Faktor 2,5 trennt die Werte.

Wenn ich nun ein Satteldach mit 100 m2 Solarzellen bestücke, erzeuge ich pro Jahr ca. 10.000 kWh Solarstrom. Bei einem durchschnittlichen Jahresstrombedarf von 3.750 kWh für einen 3-Personen-Haushalt (Quelle: http://www.rheinenergie.com/lang/de/ratgeber/musterhaushalt/musterhaushalt.php) erzeuge ich so Strom für über 2,5 Haushalte.

Genau deshalb würd ich sagen: Meine Ökobilanz ist ausgeglichen.
Meine Aktiva: Ich erzeuge Strom über eine Photovoltaikanlage für 2,5 Haushalte
Meine Passiva: Mein GT3 stößt CO2 für 2,5 Fahrzeuge aus
Ergebnis: Bilanz ausgeglichen

Ich sollte wohl auch noch im Garten ein paar Solarzellen aufstellen, damit ich mir noch einen … in die Garage stellen kann.

Neben dem Panamera, dem 911 Turbo und dem 911 GT3 RS setzt Porsche zur IAA noch eines drauf:
Der Porsche 911 Sport Classic.
Eine auf 250 Exemplare limitierte Serie von Porsche Exclusive für einen höchst anspruchsvollen Kundenkreis.

Die Basis bildet ein 911 Carrera S, der aber das um 44 mm verbreitere Heck der Allradvariante erhält. Die Motorleistung steigt von 385 auf 408 PS. PASM, 20 mm Tieferlegung und mechanische Hinterachssperre gehören ebenso zur Serienausstattung wie die Keramikbremse PCCB.
Optisch setzt sich der 911 Sport Classic mit einem Doppelkuppel-Dach, einer markanten SportDesign-Bugverkleidung und der Sonderfarbe sportclassicgrau gekonnt in Szene.
Das Highlight bildet aber der feststehende Heckspoiler in Form des legendären Entenbürzels des Carrera RS 2.7 aus dem Jahr 1973.

Mehr Bilder und Hintergrundwissen gibt es in der Pressemitteilung der Porsche AG. Bildschirmschoner, Hintergrundbilder und alle technischen Finessen des 911 Sport Classic gibt es im Webspecial.

Der Verkauf des 911 Sport Classic zum Preis von 201.682 Euro beginnt im Januar 2010. Es wird sicher nicht lange dauern bis es heißt: Leider ausverkauft.

Während BMW, Chrysler, Volvo und einige andere ihren AMI-Auftritt in Leipzig absagen, legt Porsche einen nach.

Der neue 911 GT3 mit der Beschreibung „Aus tiefstem Inneren“ ist da!!

Pünktlich zur Eröffnung des Porsche-Museums am 31.01.2009 steht der wohl heißeste 997 der neuen Generation in den Startlöchern. 435 PS - 4,1 sec. von 0 auf 100, 312 km/h Spitze und ein angemessener Einstandspreis lassen jedes Porsche-Herz höher schlagen.
Das Webspecial mit einem der besten Rallyefahrer Deutschlands, Walter Röhrl, bringt alle Emotionen rüber, die dieser Porsche in sich hat. Adrenalin schon vorm PC. Wie wird da wohl der Ausritt sein?

Und wie es sich eine PremiumMarke gehört, wird neben der interaktiven Vorstellung auf der Rennstrecke in der Boxengasse jede Menge Zusatzinforamtion bereit gestellt.
Eine MiniKonfigurator erlaubt es Hintergrundbilder für Handy und PC vom „eigenen“ GT3 zu erzeugen, den passenden Sound dazu fürs Samsung i900 Omnia bereit zu stellen und mit dem iPod das neueste Video auch im Cafe präsentieren zu können.

Auf gehts. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

Ich hab heut die erste Broschüre vom Porsche 911 Carrera Facelift erhalten *grins*

Schon komisch, was so ein Päckchen mit dem Porschewappen alles bewirkt.
Die Arbeiten des Tages gehen viel leichter von der Hand.
Man hat den Eindruck, dass man viel erfolgreicher ist.
Es verhandelt sich viel leichter mit Lieferanten und Kunden.

Nach einer kurzen Feierabendrunde mit meinem jungen alten 997 konnte ich dann die Imagebroschüre „Innere Stärke – Die neuen 911 Carrera Modelle“ in der Hand halten.
Das Bild wird in einer Stunde nachgereicht ;-)

Hochglanz bedruckter Schutzumschlag für eine Hardcoverbroschüre, die einem schon beim Durchblättern das Grinsen ins Gesicht zeichnet.
Wie wird es da erst am 5. Juli sein, wenn man den Neuen das erste Mal unterm Hintern spüren kann?

Vielleicht sollt ich meine Meinung zum Facelift ja noch mal überdenken? :-)

Der 06.06.2008 überraschte doch viele Porsche-Fahrer und -Fans.

Rechtzeitig zum 60. Geburtstag (am 08.06.1948 erhielt der erste Porsche seine Straßenzulassung) wurde am Freitag in einer Pressemitteilung das Facelift des Erfolgsmodells 911 Carrera offiziell präsentiert.
Lange schön kursierten Gerüchte und Fotos über die bevorstehende Überarbeitung des nunmehr ins fünfte Produktionsjahr kommenden Flaggschiffs aus dem Hause Porsche.
Solche Gerüchte sind sicher nicht hilfreich bei der Vermarktung des laufenden Modells.
Der Kunde weiß nicht, wann sein Neuer ein Alter sein wird.
Und der Verkäufer weiß nicht, wie er seinem Kunden einen neuen Sportwagen verkaufen soll, wenn das Damoklesschwert Facelift über ihm hängt.

Die Geheimniskrämerei ist endlich zu Ende. Am 05. Juli soll das Facelift auch bei den Porsche-Zentren stehen und zu bewundern sein.

Für alle, die nicht solange warten können und wollen – also auch für mich :-) – hat Porsche ein Webspecial eingerichtet. Sicher folgt auch bald der überarbeitet CarConfigurator, mit dem man seinen Neuen zusammenstellen, ausdrucken und beim Händler bestellen kann.
(Keine Ahnung, ob ich hier Bilder vom Facelift mit dem Hinweis auf´s  Copyright reinstellen dürfte. Ich lass es mal lieber. Der Link ist ja im Fall der Fälle da)

Doch ist der Neue wirklich besser als der Alte?

Die neue Benzindirekteinspritzung sorgt bei gleich bleibendem Hubraum für eine Leistungssteigerung:
von 325 auf 345 beim 911 Carrera und
von 355 auf 385 beim 911 Carrera S

Die Höchstgeschwindigkeit steigt beim S von 293 auf 302 ;-)
Endlich ist die Schallmauer geknackt, wobei meiner laut Tacho jetzt schon gut für 307 ist ;-)

Das PDK (Porsche-Doppelkupplungsgetriebe) sorgt mit seinen 7 Gängen für noch bessere Beschleunigungswerte. In Verbindung mit dem Sport Chrono Plus und Launch Control soll es gegenüber dem handgeschalteten Carrera S eine halbe Sekunde schneller von 0 auf 100 gehen. Und das sind im Sportwagenbau richtige Leistungen, die da einem Entwicklungsingenieur abgefordert werden. Es bleibt ja nicht nur beim Sprint von 0 auf 100. Sicher werden auch die Zwischenspurts um einiges besser ausfallen. Und das sind die Sekunden, die dem PorscheFahrer ein lange anhaltendes Grinsen ins Gesicht zaubern.

Trotz ca. 8%iger Leistungssteigerung geht der Neue mit der Umwelt besser um, als mein Alter. Die CO2-Emisionen sollen nach der Pressemitteilung um bis zu 15 % sinken.

8 Prozent mehr und 15 Prozent weniger macht nach Adam Riese 23 Prozent mehr Fahrspaß ;-)

Ja so rechnet ein PorscheFahrer, wenn er nach einem stressigen und hektischen Tag überlegt, ob er mit seinem alten, weißen Carrera auf die Landstraße fährt, oder doch lieber diesen Artikel für seinen Blog schreibt.

Zurück ins Leben:
Auf dem Papier fährt der Neue also einen deutlichen Sieg ein.

Wie aber sieht es mit dem Gefühl und den Emotionen aus?
Ich hab am Wochenende schon Begriffe wie Breitmaulfrosch für die geänderte Front gelesen. Also ehrlich. Mir gefällt sie auch nicht so gut. Erinnert ein bissl zu stark an den Boxster. Beim Turbo ist die Anordnung der Blinker, des Tagfahrlichts und der Luftöffnung viel attraktiver gelöst worden.

Beim Heck bin ich mir noch nicht ganz sicher. Die abgekanteten Rücklichter sind gewöhnungsbedürftig. Die Diffusor-Optik lässt das Heck ein bisschen bulliger wirken.

Auf Anhieb würd ich sagen, mein „alter“ 997 hat durch das Facelift an Wert gewonnen.

Beim Thema Wert fällt mir noch der Preis ein.
Ich denke, dass der Preis porschetypisch und preiswert ist. Ich sollt wohl besser schreiben, dass der Porsche auf jeden Fall seinen Preis wert ist. Und dabei meine ich wirklich jeden Cent.
Das Gefühl Porsche kann man nicht beschreiben und sicher mit keinem Geld der Welt bezahlen. Man kann es nur erfahren. In einem Porsche.

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