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Über solche Vergleichstests freut sich doch der i900 Omnia Nutzer.

Den knallharten Vergleich hab ich grad bei PocketPC.ch gefunden.
Das iPhone 3G musste antreten zum Duell mit einem handelsüblichen Stein, wie er auf jedem Acker, in jedem Fluß oder an jedem Straßenrand gefunden werden kann.

Der Test in der Kurzfassung:
1. MMS-Versand – kann keiner von beiden
2. Video-Aufnahme – Unentschieden. Keiner schafft den Punkt
3. Video-Anruf – no Point for everyone
4. Auswechselbare Speicherkarte – wieder macht keiner einen Punkt
5. Touchscreen – der erste Punkt fürs iPhone. Das ist der Sieg

Zum Glück musste der zig Millionen Jahre alte Stein nicht gegen den iPhone-Killer Samsung i900 Omnia aus dem Jahr 2008 antreten. Er hätte wahrlich alt ausgesehen und 5 : 0 verloren.

Danke PocketPC.ch für diesen Artikel.

Navigationsgeräte im Praxistest. Die Fortsetzung.

Die Zieleingabe
Das Navi-Modul im Samsung macht hier eindeutig das Rennen. Danke Touchscreen ist eine Zieleingabe viel schneller möglich als beim „alten“ Porsche Navi (Modelljahr 2006). Zu dem hat das Handy den Vorteil, dass es auf in den Kontakten hinterlegte Daten zurückgreift und am Zielort vorhandene POI´s hinweist. Bei der Eingabe „Gau-Algesheim Binger Straße“ wird beispielsweise auf die Rheinwelle Bingen-Ingelheim hingewiesen. Zieleingabe leicht gemacht.
Beim Porsche muss jeder Buchstabe mit Drehrad angesteuert werden. Zuerst der Ort, dann die Straße. Und Sonderziele über einen weiteren Schritt. 30 Sekunden, die das Handy Vorsprung „rausfährt“.

Der Fahrtantritt
Im Porsche wird der Zielort bestätigt und binnen Sekunden ist das Auto per GPS geortet, die Route berechnet und die erste Ansage auf den Lautsprechern.
Zum i900 liest man zwar mehrfach in Foren, dass es 5 bis 10 Minuten und länger benötigt, bis der Standort ermittelt wurde. Das kann ich nicht bestätigen. Eine knappe Minute und auch das Samsung kennt Standort, Route und die erste Fahrtrichtung.
Doch hier geht der Punkt an den 911.

Die Fahrstrecke
Auf beiden Systemen wird die geschätzte Ankunftszeit und die Entfernung angezeigt. Die Strecke Chemnitz – Gau-Algesheim (Bingen) wird dabei von beiden Navis bis auf den Kilometer gleich angezeigt. Bei der errechneten Fahrzeit hat das Samsung 30 Minuten Vorsprung vor dem Sportwagen.
Einen ersten Ausfall gibt es bereits auf der A4 kurz nach Eisenach. Das Samsung-Navi rechnet den Standort scheinbar so genau auf eine nicht ganz so genaue Straßenkarte, dass es der Meinung ist, ich wär auf der falschen Straßenseite – als Geisterfahrer – unterwegs. „Bei nächster Gelegenheit bitte wenden“ heißt der Befehl der Dame im Gerät. Das kann schon mal verunsichern, wenn es sich auf 10 km ein paar Mal wiederholt.
Am Kirchheimer Dreieck registriert das Porsche-PCM dank TMC eine Stau vorm Frankfurter Nord-West-Kreuz und ermittelt eine Umleitung über die A7 und A3. Knapp 50 km Umweg und etwa 45 Minuten Zeitverlust heißt die Mitteilung im Display. Das Omnia hat keine TMC-Funktion. Der Stau wird nicht erkannt. Die Strecke bleibt unverändert.
Jetzt ist der Fahrer gefragt. Die Entscheidung: 45 Minuten Umweg ist unakzeptabel. Ich bleib auf der A5 und fahr auf den Stau zu.
Das PCM braucht nicht lange um meine Absicht zu bemerken und korrigiert die Strecke und die Ankunftszeit. Die TCM-Meldung ist verschwunden. 50 km und 45 Minuten gespart. Der Punkt geht unverdient ans i900 Omnia.
Doch auch auf der A5 hat das Handy Probleme mit der Straßenseite und erzählt mir mehrfach, dass ich bitte wenden solle. Armer Fahrer, der hier seiner Technik blind vertraut. Er wird nie ankommen und als Geisterfahrer enden. Ein No-go für´s Samsung.
Die Autobahnkreuze und -abfahrten um Frankfurt sind kein Problem. Beide Systeme sagen rechtzeitig die entsprechende Richtung und zeigen sie im Display an. Zum Blick aufs Porsche-Navi muss man den Kopf etwas senken. Das Samsung lässt sich am Schwanenhals etwas blicksicherer anordnen. Es vibriert jedoch etwas, was ein Ablesen etwas erschwert.
Die letzte Abfahrt Ingelheim-West. Die Kreisverkehre sind kein Problem. Die Ansagen gut und präzise. Das Ziel wird bei beiden punktgenau angesteuert. Das Omnia war etwas euphorisch bei der Fahrzeitermittlung. 10 Minuten Verspätung, was sicher am Tankstopp lag. Das Porsche-Navi war etwas vorsichtig bei der Fahrzeit. 20 Minuten zum Termin erschienen. Das ist aber die Ausnahme. Meist schafft man mit dem PCM ebenfalls Punktlandungen.

Das Ergebnis
Am Ende wird es ein Sieg für das Navigationssystem PCM 2 im Porsche 911 Carrera S.
Gut gestartet musste sich Route 66 auf dem Samsung i900 Omnia am Ende doch klar geschlagen geben. Die verwirrenden Ansagen auf der Autobahn haben einen großen Anteil daran. Sie dienen nicht der Verkehrssicherheit!
Navigation auf dem Handy (wohlgemerkt nicht übers Handy!) ist eine schöne Dreingabe. Dem fest eingebauten Navigationssystem mit DVD kann es aber nicht wirklich gefährlich werden. Die knapp 2.000 EUR sind jeden Cent davon wert.

Porsche gegen Samsung. Verrückter kann ein Vergleichstest nicht sein.

Die einzige Gemeinsamkeit der beiden Kontrahenten dürfte wohl die Tatsache sein, dass es sich um zwei exclusive HighTech-Geräte handelt.
Der Porsche 911 Carrera S. Ein zeitloser Sportwagen aus Zuffenhausen, der Männeraugen zum Glänzen bringt.
Das Samsung i900 Omnia. Ein zukunftsweisendes Handy, das nicht umsonst als iPod-Killer bezeichnet wird.

Die Kandidaten
Der Porsche. Baujahr 2006. 3,8 Liter Hubraum, 6 Zylinder-Boxermotor, 355 PS, 400 Nm, 1495 kg Kampfgewicht, Sportfahrwerk, Klappenauspuff, Aerokit, Standardfarbe carreraweiß, Schiebedach, 1.900 EUR Aufpreis und PCM.
Das PCM ist der erste Vergleichskandidat. Hinter den drei Buchstaben verbirgt sich das Porsche Communication Management. Ein schlichter Begriff für die zentrale Steuereinheit mit 5,8 Zoll Farbdisplay für Radio, CD, Soundeinstellung, Bordcomputer, CD-Wechsler, MP3-Player, Sport Chrono Plus Paket, Telefon und die GPS-Navigationseinheit mit separatem DVD-Laufwerk für die Europa-Karten.

Das Samsung. Baujahr 2009. Windows Mobile 6.1, 16 GB Speicher, Touchscreen, UMTS, WLAN, Bluetooth, 5 Megapixel-Kamera, Kampfgewicht 125 Gramm, 649 EUR, und Route 66.
Route 66. Ein großer Name für das Samsung GPS-Navigationsmodul. Eingehüllt in eine edle Hülle bildet das 3,2 Zoll TFT-Touchdisplay mit 400×240 Pixel Auflösung die zentrale Kommunikationsschnittstelle von Handy, Mediacenter, Surfstation und GPS-Software mit separater 1 GB Speicherkarte für die Deutschland-Karte.

Der Test
Ein Navi im Auto ist ja (fast) kein Luxus mehr. Zunehmend gehört die Sonderausstattung mit Preisen zwischen 1.000 und 3.000 EUR schon fast zum Standard eines jeden Neuwagens der gehobenen Mittelklasse. Integriert in die Mittelkonsole fügt sich das Porsche-Navi nahtlos ins Innendesign des Fahrzeugs ein.

Das Navigationssystem im Handy konnte man sich vor kurzem noch gar nicht vorstellen. TomTom und so hießen die kleinen mobilen Geräte, die es auch dem Kleinwagenfahrer mit dem etwas knapperen Geldbeutel ermöglichten, stress- und staufrei an fremde Ziele zu gelangen. Das Samsung i900 schafft die Verbindung von Handy und Navi in einem Gehäuse.

Fortsetzung folgt …

Kann man einen Sportwagen und ein Handy in einen Vergleichstest schicken?

Ich denke ja. Sicher sogar.

Handelt es sich doch beim Porsche 911 Carrera S und dem Samsung i900 Omnia um zwei absolute HighTech-Spielzeuge, die man gerne in den Händen hat.

Mehr dazu gibt´s morgen. 
Also einfach nochmal vorbeischauen. Es lohnt sich sicher.

Das Facelift vom Porsche 997 Carrera hat in meinem Leben noch keinen Einzug gehalten.

Das Wort „Facelift“ und die Freude auf den „neuen“ 911 begleiten mich seit fast einem halben Jahr. Erst waren es nur Gerüchte. Am 06.06. wurden diese dann Realität. Die Vorfreude auf den „Neuen“ wuchs täglich. Und dann war er da, der neue 911 Carrera.

Aber was ist ein 911 Carrera gegen einen (Traum-)Frau?

Dagegen kann selbst ein Traumwagen vom Kaliber 911 nichts ausrichten.

Kein zeitloses, modernes Facelift mit Rundungen zum Dahinschmelzen,
kein modernes 7-Gang-PDK-Getriebe mit besten Beschleunigungswerten,
kein 6-Zylinder-Boxer mit WahnsinnsSound und effizienter Einspritztechnik,
kein Fahrspaß dieser Welt
kann mehr Herzklopfen erzeugen, als eine Frau. Diese Frau.

Das Duell, das keines sein kann, gewinnt die Frau,
die mit leuchtenden Augen fasziniert,
die mit ihrer Verrücktheit eine Spur von Wahnsinn provoziert,
die zuckersüß und gleichzeitig frech wie Oskar ist,
die attraktiv und sexy die Augen auf sich zieht
kampflos, ohne überhaupt angetreten zu sein.

Hoffentlich bleibt dies die einzige Niederlage für den neuen Porsche 911 Carrera.

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