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Ich hab heut die erste Broschüre vom Porsche 911 Carrera Facelift erhalten *grins*

Schon komisch, was so ein Päckchen mit dem Porschewappen alles bewirkt.
Die Arbeiten des Tages gehen viel leichter von der Hand.
Man hat den Eindruck, dass man viel erfolgreicher ist.
Es verhandelt sich viel leichter mit Lieferanten und Kunden.

Nach einer kurzen Feierabendrunde mit meinem jungen alten 997 konnte ich dann die Imagebroschüre „Innere Stärke – Die neuen 911 Carrera Modelle“ in der Hand halten.
Das Bild wird in einer Stunde nachgereicht 😉

Hochglanz bedruckter Schutzumschlag für eine Hardcoverbroschüre, die einem schon beim Durchblättern das Grinsen ins Gesicht zeichnet.
Wie wird es da erst am 5. Juli sein, wenn man den Neuen das erste Mal unterm Hintern spüren kann?

Vielleicht sollt ich meine Meinung zum Facelift ja noch mal überdenken? 🙂

Der 06.06.2008 überraschte doch viele Porsche-Fahrer und -Fans.

Rechtzeitig zum 60. Geburtstag (am 08.06.1948 erhielt der erste Porsche seine Straßenzulassung) wurde am Freitag in einer Pressemitteilung das Facelift des Erfolgsmodells 911 Carrera offiziell präsentiert.
Lange schön kursierten Gerüchte und Fotos über die bevorstehende Überarbeitung des nunmehr ins fünfte Produktionsjahr kommenden Flaggschiffs aus dem Hause Porsche.
Solche Gerüchte sind sicher nicht hilfreich bei der Vermarktung des laufenden Modells.
Der Kunde weiß nicht, wann sein Neuer ein Alter sein wird.
Und der Verkäufer weiß nicht, wie er seinem Kunden einen neuen Sportwagen verkaufen soll, wenn das Damoklesschwert Facelift über ihm hängt.

Die Geheimniskrämerei ist endlich zu Ende. Am 05. Juli soll das Facelift auch bei den Porsche-Zentren stehen und zu bewundern sein.

Für alle, die nicht solange warten können und wollen – also auch für mich 🙂 – hat Porsche ein Webspecial eingerichtet. Sicher folgt auch bald der überarbeitet CarConfigurator, mit dem man seinen Neuen zusammenstellen, ausdrucken und beim Händler bestellen kann.
(Keine Ahnung, ob ich hier Bilder vom Facelift mit dem Hinweis auf´s  Copyright reinstellen dürfte. Ich lass es mal lieber. Der Link ist ja im Fall der Fälle da)

Doch ist der Neue wirklich besser als der Alte?

Die neue Benzindirekteinspritzung sorgt bei gleich bleibendem Hubraum für eine Leistungssteigerung:
von 325 auf 345 beim 911 Carrera und
von 355 auf 385 beim 911 Carrera S

Die Höchstgeschwindigkeit steigt beim S von 293 auf 302 😉
Endlich ist die Schallmauer geknackt, wobei meiner laut Tacho jetzt schon gut für 307 ist 😉

Das PDK (Porsche-Doppelkupplungsgetriebe) sorgt mit seinen 7 Gängen für noch bessere Beschleunigungswerte. In Verbindung mit dem Sport Chrono Plus und Launch Control soll es gegenüber dem handgeschalteten Carrera S eine halbe Sekunde schneller von 0 auf 100 gehen. Und das sind im Sportwagenbau richtige Leistungen, die da einem Entwicklungsingenieur abgefordert werden. Es bleibt ja nicht nur beim Sprint von 0 auf 100. Sicher werden auch die Zwischenspurts um einiges besser ausfallen. Und das sind die Sekunden, die dem PorscheFahrer ein lange anhaltendes Grinsen ins Gesicht zaubern.

Trotz ca. 8%iger Leistungssteigerung geht der Neue mit der Umwelt besser um, als mein Alter. Die CO2-Emisionen sollen nach der Pressemitteilung um bis zu 15 % sinken.

8 Prozent mehr und 15 Prozent weniger macht nach Adam Riese 23 Prozent mehr Fahrspaß 😉

Ja so rechnet ein PorscheFahrer, wenn er nach einem stressigen und hektischen Tag überlegt, ob er mit seinem alten, weißen Carrera auf die Landstraße fährt, oder doch lieber diesen Artikel für seinen Blog schreibt.

Zurück ins Leben:
Auf dem Papier fährt der Neue also einen deutlichen Sieg ein.

Wie aber sieht es mit dem Gefühl und den Emotionen aus?
Ich hab am Wochenende schon Begriffe wie Breitmaulfrosch für die geänderte Front gelesen. Also ehrlich. Mir gefällt sie auch nicht so gut. Erinnert ein bissl zu stark an den Boxster. Beim Turbo ist die Anordnung der Blinker, des Tagfahrlichts und der Luftöffnung viel attraktiver gelöst worden.

Beim Heck bin ich mir noch nicht ganz sicher. Die abgekanteten Rücklichter sind gewöhnungsbedürftig. Die Diffusor-Optik lässt das Heck ein bisschen bulliger wirken.

Auf Anhieb würd ich sagen, mein „alter“ 997 hat durch das Facelift an Wert gewonnen.

Beim Thema Wert fällt mir noch der Preis ein.
Ich denke, dass der Preis porschetypisch und preiswert ist. Ich sollt wohl besser schreiben, dass der Porsche auf jeden Fall seinen Preis wert ist. Und dabei meine ich wirklich jeden Cent.
Das Gefühl Porsche kann man nicht beschreiben und sicher mit keinem Geld der Welt bezahlen. Man kann es nur erfahren. In einem Porsche.

Nachdem die Luftaufnahme die Besucherzahl doch leicht ansteigen ließ, stell ich jetzt mal einen Flügelblick ein.


Ein paar Ideen für die etwas andere Seite (m)eines Porsches hätte ich schon noch.

Endlich ist es so weit.
Seit ein paar Stunden ist das Facelift des Porsche 911 kein Geheimnis mehr.

http://www.porsche.com/microsite/911/germany.aspx

Was soll man als Fan der Sportwagen aus Zuffenhausen jetzt noch schreiben?!
Jetzt gibt´s doch nur noch eines: Genießen und auf die Präsentation im Porsche-Zentrum warten.

… das sind wohl wirklich zwei HighTech-Lösungen, die sich nicht vertragen.
Bestes Beispiel dafür dürfte die A72 von Chemnitz nach Hof sein.

In Richtung Hof wird man knapp einen Kilometer nach der Anschlussstelle Zwickau-Ost per Verkehrzeichen auf 100 km/h Höchstgeschwindigkeit „reglementiert“. Ein nicht gerade kleiner Absatz im Fahrbahnbelag macht diesen Schritt mehr als erforderlich. Und das seit weit über einem Jahr.
90 auf dem Standstreifen sind die passende Geschwindigkeit für diese Stelle.
Alles andere führt zu einem Hieb, der durch das ganze Auto und den Fahrer fährt.

Einen Kilometer weiter – auf der langen Bergauf-Geraden kurz vor dem Parkplatz Niedercrinitz – hat man dann zum Ausgleich für den Absatz von grade eben auf der mittleren und der linken Spur eine kleine Mulde „eingebaut“.
Hier gibt es leider keine Geschwindigkeitsbeschränkung.
Verstehen muss man das nicht. Denn die Bodenwelle ist nicht minder gefährlich.
Dank Spoiler und entsprechend hohem Abtriebswerten kann ich hier sicher nicht abheben. Aber ab Tempo 200 wird wohl der Frontspoiler tiefe Furchen in den Asphalt ziehen.
Andere werden durch die Bodenwelle vielleicht wachgerüttelt und verreißen das Lenkrad. Bei drei Spuren und gerade Strecke hat man aber notfalls genug Auslauf, um sein Auto abzufangen.

Nachdem sich Absatz und Delle rechnerisch sicher ausgleichen und so für einen relativ gleichmäßigen Fahrbahnbelag zwischen Zwickau-Ost und Zwickau-West sorgen, kann man als Fahrer ein paar Kilometer zurückblicken.
Auf dem Neubaustück zwischen Hartenstein und Zwickau-Ost hat man jahrelang mit Hochdruck gebaut, um die alte Autobahn (ich glaub die hat es schon vor der Wende gegeben) auf den neusten Stand zu bringen. Heraus kam ein Belag, der so rau ist, wie die Haut einer 2000 Jahre alten, nicht einbalsamierten Mumie.
Zum Glück gibt es links und rechts der Autobahn Siedlungen ohne Lärmschutzwände, so dass man die Geschwindigkeit per Gesetz auf 80 drosseln muss. Auf den kurzen Stücken dazwischen lohnt es sich nicht Gas zu geben.
So fällt es dann nicht auf, wenn ich mit maximal 120 unterwegs bin. Mehr möchte ich dem Sportfahrwerk und den 305er Reifen auf Dauer hier auch nicht zumuten.

Zum Glück zahl ich ein bisschen Mineralölsteuer und hab so meinen Anteil auch an dieser Autobahn geleistet. Also darf ich auch ein bisschen bemängeln. 

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