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1 EUR – 1,50 EUR – 1,79 EUR – 1,99 EUR – 2,09 EUR
Viele Kaffee-Variationen zu fast noch mehr Preis-Gestaltungsmodellen
Unterwegs mal schnell nen Kaffee trinken, ist fast schon schwierig als mal schnell zu tanken. Beim Sprit ist man meist an eine Spritsorte gebunden. Man weiß, was man für einen Liter SuperPlus bekommt und was sich hinter einen Liter Diesel verbirgt. Die Preise schwanken vielleicht tageweise, aber seltener an benachbarten Tankstellen; freie Tankstellen mal ausgenommen.
Beim Kaffee wird es da schon schwieriger Preis und Geschmack zu vergleichen.
Ein kleiner Cappuccino ist bei Mc Donald´s 0,2 Liter „groß“ und kostet 1 EUR.
Bei Burger King bekommt man den gleichen Inhalt und zahlt dafür 99 Cent.
Da kann man sagen: Gleicher Preis für die gleiche Menge
Wenn jetzt denkt größer heißt automatisch doppelte Menge, weil der Becher ja auch so riesig aussieht, der kann sich schon mal täuschen. Mir ist es die letzten Jahre (leider) auch so ergangen.
Der große Cappuccino kostet bei Mc Donald´s meist 2,09 EUR. Bei Burger King zahlt man mit 1,99 EUR etwas weniger. 10 Cent Unterschied ist ja nicht die Welt. Denkt man!? Aber! Burger King serviert 0,4 Liter im Becher, während Mc Donald´s nur 0,3 Liter in den Becher füllt. Da wird der Unterschied schon größer.
Burger King verlangt also für den Liter Cappuccino 4,975 EUR. Ein Liter SuperPlus kostet im Vergleich dazu nur schlappe 1,459 EUR. Oder besser: Für einen Liter Cappuccino bekommt an 3,4 Liter SuperPlus.
Bei Mc Donald´s kostet der Liter mit 6,967 EUR satte 40 % mehr als bei Burger King. Dafür bekommt man an der benachbarten Tankstelle schon 4,75 Liter SuperPlus.
Bei dieser Preisdifferenz wäre ein Tankstellenpächter binnen kürzester Zeit arbeitslos, weil (fast) alle an die günstigere Zapfsäule fahren. Der „normale“ Kaffeetrinker merkt den Unterschied meist nicht, stehen doch 1,99 und 2,09 EUR am Preisschild. Und im Vergleich dazu der „Kleine“ bei 0,99 oder 1,00 EUR.
Am Ende noch ein Satz zur Qualität. Der Cappuccino bei Mc Donald´s schmeckt mir besser. Aber die 40 % Aufpreis ist er keinesfalls wert. Deshalb hol ich mir seit kurzem immer zwei kleine Cappuccino. Viel Spaß beim nachmachen!
PS: Vergleich mit Subway´s, einem der Tankstellen-Kaffees oder einem Raststätten-Kaffee kann ich (zur Zeit) noch nicht machen. Aber ich werde in den kommenden Wochen einfach mal probieren und testen.
Manchmal muss man im Single-Haushalt etwas einfallsreich sein, wenn es darum geht eine junge Frau morgens mit einem leckeren Cappuccino zu überraschen.
Meist scheitert so ein Vorhaben an der frisch aufgeschäumten Milch. Mit den billigen Kaffeemaschinen aus dem Elektromarkt klappt das oft nicht so, wie man es sich wünschen würde. Der Milchschaum aus der Dose ist sicher keine Alternative.
Mein Tipp:
Etwa 100 ml kalte Milch in eine Jumbotasse. Dann einfach den Pürierstab in die Tasse und einschalten. Der Schaum ist die Krönung eines jeden Frühstücks. Die Frau wird verzaubert sein.
Wichtig ist nur, dass der Pürierstab fest auf den Tassenboden aufgesetzt und während des „Milch-Aufschäumens“ nicht bewegt wird. Im Gegensatz zum Sahne schlagen fällt der Milchschaum zusammen, wenn zusätzlich Luft dazu kommt.
Nachdem die heimische Erdbersaison eröffnet ist, will ich mal meinen absoluten Erdbeer-Geheimtipp los werden.
Erdbeeren mit Pfeffer und Sahne
Ihr braucht dazu:
1 Pfund frische süße Erdbeeren
1 Becher Sahne
1 Limette
2 bis 4 EL Zucker (je nach Geschmack)
schwarzen Pfeffer aus der Mühle
Die frischen Erdbeeren (aber bitte nicht aus dem Kühlschrank) kurz unter kaltem Wasser abduschen, die grünen Stiele entfernen und in Scheiben schneiden.
Die Limette auspressen und zusammen mit dem Zucker über die Erdbeeren geben und kurz verrühren.
Nachdem die Mischung abgedeckt 10 Minuten ziehen durfte, frischen schwarzen Pfeffer aus der Pfeffermühle dazugeben.
15 Umdrehungen dürfens ruhig sein. Trau dich.
Den Becher Sahne dazu und noch mal kräftig durchmischen.
Nachmal 10 Minuten ziehen lassen.
In Dessertschalen anrichten und pro Portion nochmal 3 Umdrehungen Pfeffer drauf.
Der Pfeffer sorgt dafür, dass das Erdbeeraroma noch intensiver wird.
Der Muttertag ist zwar vorbei, aber die Erdbeersaison beginnt erst.
Und was ist da besser als eine Erdbeer-Biskuitrolle mit einem luftig, leichten Biskuitteig.
Der ist viel leichter als man(n) gemeinhin denkt.
Die Zutatenliste:
6 Eier, es müssen nicht unbedingt Bioeier sein, aber frische
1 Prise Salz
150 gr Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 EL heißes Wasser
150 gr Mehl
30 gr Speisestärke oder Kartoffelmehl
2 EL Backpulver
1 Packung Citro- oder OrangenBack, je nach Füllung entscheiden
Küchentuch, ca. 50×50 cm groß; die gab´s mal bei Tchibo
4 EL Zucker zum Bestreuen
Die Vorbereitung:
Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Vor allem die Eier.
Die Zutaten abwiegen und griffbereit stellen.
Backblech mit Backpapier belegen. Dabei die Ecken und Ränder ruhig überstehen lassen. Blech keinesfalls fetten!!
Den Elektroherd auf 175°C vorheizen.
Die Küchenfenster schließen. Zugluft schadet dem Teig.
Die Zubereitung:
Die sechs Eier trennen.
Die Eigelbe mit den vier Eßlöffeln heißem Wasser, den 150 gr Zucker, dem Päckchen Vanillezucker und dem Päckchen Citro- oder Orangenback in eine Schüssel geben.
Mit der Küchenmaschine und dem Schneebesenaufsatz vier Minuten auf höchster Stufe cremig aufschlagen. Es sollten aber wirklich mindestens die vier Minuten sein, damit der Teig schön locker wird.
Während die Küchenmaschine ihre Arbeit verrichtet, die sechs Eiweiß(e) mit der Prise Salz steif schlagen. Das Salz erleichtert das Ganze. Ein versalzender Teig ist aber nicht unbedingt ein Zeichen dafür, dass der Bäcker verliebt ist 😉
Die Teigmischung:
Das steif geschlagene Eiweiß auf die Eigelb-Zucker-Masse geben und mit der Küchenmaschine auf niedrigster Stufe kurz unterheben.
Die 150 gr Mehl, die 30 gr Speisestärke und die 2 EL Backpulver vermischen und auf die Eimasse sieben. Durch das Sieben wird der Teig extra locker.
Und jetzt Achtung!
Den Teig jetzt nur noch vorsichtig mit einem Kochlöffel umrühren und das gesiebte Mehl kurz unterheben.
Beim Unterheben mit dem Schneebesen oder der Küchenmaschine würde die Luft aus der Masse entweichen und ein pappiger Biskuitteig entstehen.
Die Biskuitmasse sofort auf das Backblech geben und verteilen. Die Oberfläche braucht nur grob glattgestrichen zu werden.
Das Backblech schnell in den vorgeheizten Ofen und 15 Minuten backen.
Die Herd sollte keinesfalls mehr geöffnet werden. Sonst fällt der Biskuitteig zusammen.
Das Teigstürzen:
Während der Teig im Herd ist, den Küchentisch freiräumen, das Küchentuch auslegen und mit den 4 EL Zucker gleichmäßig bestreuen.
Nach 15 Minuten den Biskuitboden aus dem Ofen nehmen und sofort auf das Küchentuch stürzen.
Auch hier gilt: Nur keine Angst. Das Blech mit zwei Handschuhen anfassen, den Belag dabei leicht stützen und mit einer raschen Drehung auf´s Küchentuch stürzen. Der Boden hängt ja am Backpapier und kann so nicht auf den Küchenboden fallen. 😉
Das Backblech abheben und zur Seite stellen.
Das Backpapier (am besten mit einer Sprühflasche) anfeuchten und vorsichtig vom Biskuitteig abziehen.
Das Rollenmanöver:
Den heißen Teig sofort mit (!) dem Küchentuch aufrollen. D.h. das Küchentuch wird in den Teig mit eingerollt. Die Teigrolle liegen lassen bis es ausgekühlt ist. Dauert ca. eine Stunde.
Die Teigrolle vorsichtig auseinanderrollen.
Der Zucker auf dem Küchentuch hält den Teig feucht und lässt in nicht brechen.
Die Dekoration:
Den Biskuitteig mit einer Füllung nach Lust und Laune – z.B. 500 gr steifgeschlagene und mit einem Päckchen Vanillezucker gesüßte Sahne und 500 gr frische, klein geschnittene Erdbeeren – bestreichen und jetzt ohne (!) Küchentuch aufrollen.
Die fertige Biskuitrolle kann noch mit Sahne oder Buttercreme verziert oder Puderzucker bestäubt werden.
Der Serviergang:
Die selbstgebackene Biskuitrolle am besten mit frischem Kaffee der Liebsten am Bett servieren. So schön kann ein Sonntag beginnen.
Für Füllung und Dekoration werde ich später noch ein paar Vorschläge einstellen.
Ein kleiner Hinweis noch in eigener Sache:
Für Risiken und Nebenwirkungen kann keine Verantwortung übernommen werden. Fragen sie im Notfall ihre Schwiegermutter oder die Nachbarin 🙂

