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Der Porsche fahrenden Unternehmer aus „Das Mittel gegen Steuerausfälle“ bringt noch ein paar Euro mehr in die Staatskasse.
Am Dienstag wurde in Berlin beschlossen, dass man Neuwagen künftig doch nicht Kfz-Steuer frei bekommt, sondern dass sich ab Mitte diesen Jahres die Berechnungsgrundlage für die Kfz-Steuer ändern soll. Der Schadstoffausstoß soll mit in den Steuersatz einfließen.

Der Wirtschaftsfaktor „Leidenschaft Porsche“ dürfte also noch einmal gut und gerne 500 bis 1.000 EUR pro Jahr in die gebeutelte Staatskasse bringen. Aber was tut man nicht alles, damit es allen gut geht.

Löcher in der Staatskasse, fehlende Steuereinnahmen und ständige Nörgelei muss nicht sein. Es gibt tausend Gründe das Leben zu genießen. Und ein paar davon helfen ganz sicher auch der vor sich hintümpelnden Wirtschaft. In Deutschland genauso wie in ein paar anderen Ländern

rabenschwarz oder schneeweiß?
Wirtschaft durch Leidenschaft und Genuß ankurbeln

Genussfaktor Nr. 1 = Porsche fahren
Wirtschaftspotential = sehr hoch

Die Rechnung sieht so aus:
Der Neupreis für einen Porsche Cayenne Turbo S mit Exclusivausstattung beträgt gut und gern 160.000 EUR. Davon erhält das Finanzamt aber umgehend 25.000 EUR zurück.
Kfz-Steuer wird die nächsten zwei Jahre nicht fällig.
Dafür gehen nochmal ca. 500 EUR Versicherungssteuer ans Finanzamt.
Bei einer Jahresfahrleistung von 40.000 km, die man als Unternehmer schnell erreicht, tankt man pro Jahr etwa 8.000 Liter bestes SuperPlus. Ein durchschnittlicher Spritpreis von 1,50 EUR dürfte realistisch sein und knapp 5.275 EUR Mineralölsteuer sowie 1.900 EUR Mehrwertsteuer ins Staatssäckel spülen.
Für Kundendienst, Verschleißteile und Reifen fallen pro Jahr nochmal gut und gerne 5.000 EUR mit 800 EUR Mehrwertsteuer an.
Unterstellt, dass man an diesem Porsche sicher drei Jahre lang seine Freude hat, ergibt das über 50.000 EUR, die Vater Staat an der Leidenschaft und dem Spaß des Unternehmers hat. Da muss man eigentlich noch dankbar sein, dass es keine Vergnügungssteuer gibt.

Doch das ist erst der erste Teil der Rechnung.

Die Leidenschaft Cayenne Turbo kostet den Unternehmer Monat für Monat etwa 5.200 EUR. Geld das er trotz des überall vorhandenen Krisengespenstes verdienen muss.
Für eine wirtschaftliche Führung des Betriebes werden die Fahrzeugkosten kaum mehr als 3 % des Umsatzes ausmachen. Der Porsche-Fan müsste als jeden Monat knapp 175.000 EUR Umsatz machen, in denen fast 28.000 EUR Mehrwertsteuer enthalten sind. Als Mittelständler mit einem Handwerksbetrieb dürfte er bei dieser Umsatzgroße gut und gern 15 Mitarbeiter angestellt haben.

Die Kette geht noch weiter.

Jeder dieser 15 Mitarbeiter bringt jeden Monat einen Lohnzettel mit nach Hause. Neben Miete und Nebenkosten ernährt er seine Familie und leistet sich einen mindestens durchschnittlichen Lebensstandard mit deutschem Mittelklasse-Auto, Kino, Essen, Jahresurlaub und WellnessWochenende.
Von seinen vielleicht 3.000 bis 3.500 EUR gibt er bestimmt 80 % jeden Monat sofort aus. Diese Ausgaben bringen vor allem dem Staat sofort Mehrwertsteuer, Versicherungssteuer, Kaffeesteuer, Mineralölsteuer oder Sektsteuer zurück. Er bringt aber einen großen Teil auch zur Bank, um seine Rate für das schicke Einfamilienhaus zu bezahlen.
Der verbleibende Betrag hilft anderen Unternehmern Umsatz zu erzielen, Arbeiter zu beschäftigen, Steuern zu bezahlen, Investitionen zu tätigen und die Leidenschaft Porsche zu erleben.

Der Kreislauf geht hier wieder von vorne los. Eben mit dem Unternehmer, der Porsche fährt und dies jeden Tag genießt.

Aber da waren doch noch die 50.000.000.000 EUR (ja so sehen 50 Milliarden Euro aus)?
Das  aktuelle Konjunkturpaket 2 der Bundesregierung?
Aber was machen und bewirken die?
Da gab es doch auch mal eine Rechnung?
War das nicht die Currywurst mit Ketchup ohne Pommes?
Der Arbeiter, der einen Chef hat, der einen Porsche sein eigen nennt, kann sich bestimmt auch Pommes zur Currywurst leisten. Vielleicht sogar etwas mehr?!
Und das ohne, dass der Unternehmer was von den 50 Milliarden abbekommt oder eine subventionierte Currywurst als steuerpflichtige Lohnersatzleistung an seine Mitarbeiter ausgibt.

Deshalb aber nicht nur deswegen sollten noch viel mehr die Leidenschaft Porsche erleben und vor allem erfahren. Und das selbst in so schwierigen Zeiten, wie jetzt. Die Wirtschaft wird es ihnen danken.

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